Im Hamburger Mannschaftspokal gab es nach gut vier Stunden auf Volksdorfer Seite zwei zufriedene Gesichter, bei dem einzig verbliebenen Schachfreund ein Ausdruck gemischter Gefühle. Dies lag daran, dass Viktor Jekeltschik gegen einen fast 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner Dankert ein starkes Remis herausgeholt hatte und Berend Feddersen (noch ohne DWZ-Wertung) einen 1900er besiegt hatte. Damit war zwar klar, dass wir auf Grund der Berliner Wertung nicht in die zweite Runde würden einziehen können, aber wir hatten uns gegen einen Gegner, der im Schnitt fast 200 Punkte besser war, gut geschlagen. Nicht zufrieden war natürlich Axel Chmielewski, der nach einer Unaufmerksamkeit in der Eröffnung unter die Räder kam, und auch ich wusste nicht so recht, was ich von meinem Remis halten sollte: zwar war die Stellung (aus dem Abtausch-Franzosen entstanden) absolut ausgeglichen, aber vielleicht hätte ich doch mehr als zwölf Züge spielen sollen, vor allem wenn ein Sieg uns eine Runde weiter gebracht hätte.

Nächstes Jahr können wir wieder ran und ich  fänd's toll, wenn wir wieder mit zwei Mannschaften antreten könnten, das verdoppelt doch immerhin die Chance, dass eine Mannschaft weiterkommt - siehe  HPMM 2002.