VSK 2 ist bei Altona 3 erfolgreich

Mit 6,5 zu 1,5 Brettpunkten (wie in der Runde 1) erneuter Kantersieg in der Kreisklasse C, Altona SK 3 gegen VSK 2, am Mittwoch, 29.1.2024, 19:00 Uhr auswärts in Altona, bei einem der ältesten Schachvereine Hamburgs. Zu erreichen waren die Altonaer sehr gut mit der S-Bahn, die zum Glück nach Beendigung des Bahn-Streiks wieder fuhr. Torsten, Ben und ich fuhren gemeinsam mit U- und S-Bahn bei kurzweiliger Unterhaltung direkt zur Königstraße. Drei unserer Spieler kamen leicht verspätet an die Bretter des Matches, das um 19:05 gestartet wurde. Sie kamen jedoch innerhalb der Karenzzeit, die gemäß Turnierordnung auf 60min festgelegt ist:

§ 29 Allgemeine Bestimmungen: Bei Mannschaftskämpfen des Hamburger Schachverbands beträgt die Karenzzeit 60 Minuten. Der Spieler, der später als eine Stunde nach offiziellem Spielbeginn erscheint, hat seine Partie verloren. Erscheinen beide Spieler mehr als 1 Stunde verspätet, so wird die Partie für beide als verloren gewertet.

 

Das war nicht der Fall, bald nach Beginn waren wir komplett und erspielten uns die Punkte am Brett. Sehr gefreut haben wir uns alle über das Auftauchen von Ka-Jo, der als „Fan“ und Zuschauer der 2. Mannschaft uns moralische Stütze war.

Schon bald konnte ich auf meiner Spielkarte zwei Siege von Jakob und Andreas eintragen. Unser Nachwuchsspieler Ben, der dankenswerterweise auch in der 2. Runde trotz Auswärtsspiel mitgekommen war, nachdem ich wegen einiger Absagen zunächst doch Schwierigkeiten bei der Aufstellung hatte, gab etwas betrübt unseren einzigen Verlustpunkt ab. Er wurde von seinem Vater Bo, der zur Betreuung und Heimfahrt angereist war, getröstet. Ein Sieg von Stefan Ehrig sicherte den Vorsprung beruhigend wieder ab. Danach konnte ich nach einem eher mittelmäßigen Spiel einen weiteren ganzen Punkt im Endspiel durch die bessere Königstellung bei gleicher Bauernanzahl erzielen. Das Remis von Tobias brachte uns endgültig auf die Siegesstraße. Gleich danach konnte Peter am Brett 1 den weißen König vom Brett nehmen. Torsten lehnte beim letzten laufenden Spiel das Wunsch-Remis des Gegners ab und brachte das Endspiel routiniert zu Ende. Wieder konnten wir 6,5 Punkte einheimsen. Die Spiele selbst konnte ich nicht so verfolgen, da ich meinem eigenem Brett Aufmerksamkeit schenken musste. Wir werden in der Nachbereitung alle Spiele noch analysieren.

Der Spielabend in Altona war insgesamt erfreulich: wir wurden sehr gastfreundlich aufgenommen, es gab Tee, Kaffee und Wasser umsonst und große, faire Schachfreundschaft. Auch der Abspann muss erwähnt werden: Unser Ka-Jo, der angereiste Kiebitz aus der 1. Mannschaft bot Vieren von uns eine Heimfahrgelegenheit in seinem Auto, die wir gerne annahmen. Bei der Fahrt über die Reeperbahn legte er an der Davidswache einen Stopp ein und lud alle zu einer Currywurst an der heißen Ecke ein. Die Fachsimpelei beim Verdrücken der Wurst und der Fahrt nach Volksdorf sorgte für ein beschwingtes Tagesende. Der Klub wächst zusammen. 

 

Ein Bericht des Mannschaftsführers (Rudolf)